Samstag, 10. September 2011

Das Leben im Pamir und dem Wakhan Tal

In den Doerfern im Pamir wirds im Winter bis zu angenehmen minus 60 Grad! 

Das Non (Fladenbrot) wird im Lehmofen gebacken und gehoert zu jeder Mahlzeit. Das Non hat einen festen traditionellen Stellenwert und wird vom Hausherr gerissen und auf der ganzen Tischdecke verteilt.

Der Wakhan Korridor wurde zur Zeit des "Great Game" als Pufferzone zwischen UdSSR und England erstellt. Links im Tal ist Tadschikistan und auf der andern Flussseite Afghanistan. Das Volk und die Sprache Wakhi ist jedoch die selbe.

Viele salzhaltige Bergseen und die fantastische Farbenvielfalt ueberraschen immer wieder in der sonst so kargen Landschaft.

Innenleben einer Jurte - geheizt und gekocht wird mit Dung

Homestay in einem traditionellen Pamirhaus - geschlafen wird auf Baumwollmatten auf dem Boden. Hier befindet sich jeweils auch ein Bild des Aga Khan, denn im Pamir sind die Menschen Ismailiten.

Dienstag, 30. August 2011

Pamir - Die Wueste im Himmel

Uebernachten durften wir in den Jurten von freundlichen Kirgisen, welche hier im Ostpamir leben.

Unser russische UAZ Jeep laesst uns auf den knapp 1000km nie im Stich!

Nach 3 Stunden wandern der ersehnte Ausblick auf den Zorkulsee und den Hindukusch in Afghanistan vom Bel Airyk Pass 4780 m.ue.M. Leider hat nur unser Guide und Fahrer ein Marco Polo Schaf erblickt.

Unendliche Weiten und keine Strassen in den Seitentaelern

Es gibt auch viele gruene Sommerweiden (Jailoos) den Fluessen entlang, wo Familien auf das Vieh des Dorfes achten. Dieses Tal ist bekannt fuer die Marco Polo Schafe, welche im Winter in die niedrigeren Gebiete ziehen und von Woelfen oder Jaegern erlegt werden. 

Freitag, 19. August 2011

M41 - Pamir Highway

Fuer die nachsten 14 Tage sind wir auf dem Pamir Highway von Osh nach Dushanbe unterwegs und sind fuer diese Zeit offline und teils offroad.

Winterolympiade 2042 in Arslanbob?

Lunch in den Bergen: Schaschlik

Oft verkaufen Kinder an der Strasse

Groesster Baumnusswald der Welt

Von Bishkek fuhren wir durch atemberaubende Landschaften nach Arslanbob, wo sich der groesste Baumnusswald der Welt befindet. Im Tal, welches zu diesem Bergdorf fuehrt, stehen unzaehlige Esel arbeitslos herum. Erst seit wenigen Jahren ersetzten Fahrzeuge ihre Arbeit. Etwa 1500 Tonnen Baumnuesse werden hier jaehrlich geerntet und unsere Wanderung durch den Wald war einzigartig (schade hat es im Schweizer Sackmesser kein Nussknacker integriert). Erst vor 10 Jahren kamen die ersten Turisten in diese Gegend und die Hilfsorganisation Helvetas hat von Anfang an ein CBT "Community Based Turism" mit lokalen Personen in ganz Kirgistan aufgebaut. Dieses Projekt ist ein riesiger Erfolg und im ganzen Land ausgezeichnet aufgebaut. Meldet man sich im Dorf beim CBT Koordinator wird man freundlich ueber die moeglichen Wanderungen und Aktivitaeten informiert, ein Guide, Fahrer oder Pferde organisiert und auf Wunsch in einer Gaestefamilie untergebracht. Hotels gibt es hier (noch) nicht. Zur Zeit stellen 18 Familien den Turisten in Arslanbob ein Zimmer bereit und fuer einen kleinen Aufpreis gibts ein feines lokales Nachtessen. Dieses Einkommen ist besonders fuer aeltere Menschen die einzige Einkunft. Sehr herzlich wurde um uns gesorgt und wir spendeten spontan 100 Dollar fuer die geplante Abfallentsorgung um die schoenen Wasserfaelle. Als Dank erhielten wir 1kg vom feinsten Honig. Um auch im Winter vom Turismus zu profitieren, wurden letztes Jahr 20 Paar Skies aus der Schweiz fuer Skitouren bereitgestellt. Pferde ziehen einem den Berg hoch und die Pisten hat man fuer sich alleine. Es werden noch Skilehrer fuer den naechsten Winter gesucht... 

Samstag, 13. August 2011

Nomadenweisheit

"A man should move because the sun, moon, stars, animals, fish - everything moves and only the land and dead creatures stay where they are", say nomads.

Trekking am Song-Koel See

Rund um den Song-Koel See (3016m) fressen sich unzaehlige Pferde-, Kuh-, Schaf- und Ziegenherden auf den saftig gruenen riesigen Sommerweiden satt.

Gezeltet haben wir diese 4 Trekkingtage bei freundlichen Nomaden, die in Jurten leben. Unser Zelt hat den Schneetest bestanden.

Vielen Dank unserem Pferd, welches unser Gepaeck ueber 4 Paesse und 20 Stunden Wanderzeit schleppte.

Traditionen von Kirgistan

Ulak-Tartysh: ein Mix zwischen Rugby und Polo mit einer gekoepften Ziege

Der Jaeger mit seinem trainierten 8jaehrigen Adlerweibchen fuhr 3 Stunden mit uns im Taxi zum Festival.