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Samstag, 10. September 2011

Wonderful Fan Mountains

Die letzte Woche verbrachten wir in den Fan Mountains, welche fuer ihre fantastischen Bergseen bekannt sind. Diverse Gletscher speisen diese traumhaften Seen, die teilweise durch Erdbeben entstanden sind. In diese Gegend gelangt man von Dushanbe durch den ueber 5km langen Anzobtunnel, der wohl schlimmste Tunnel der Welt. Oft steht er bis einen halben Meter unter Wasser und die Schlagloecher sind nicht sichtbar, da der Tunnel weder beleuchtet, noch belueftet ist. Die korrupte Regierung setzt Prioritaeten und erstellte vor Kurzem den mit 165m hoechsten Fahnenmasten der Welt vor dem neuen Praesidentenpalast in Dushanbe. Es scheint als arbeiten Esel nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Regierung.

Einer der atemberaubenden Alaudin Seen     

An den Ufern der Seen findet man herrliche einsame Plaetze zum Zelten. Touristen gibt es in dieser Gegend kaum, denn die Kuli-Kalon-Seen sind nur ueber einen 4-stuendigen harten Trek zu erreichen. 

Taeglich trifft man jedoch auf Schafshirten mit ihren Herden. 

Abstieg vom Pass zu den Kuli-Kalon-Seen, unser Gepaeck und Essen traegt ein Esel. In ganz Tadschikistan sind die Esel als Transportmittel im Dauereinsatz und werden zum Arbeiten gepruegelt. Besonders zu dieser Jahreszeit schleppen sie riesige Ladungen an Heu und Holz fuer den Winter.

Bei den Kuli-Kalon-Seen war es so schoen, dass wir gleich drei Tage hier zelteten.

Das Leben im Pamir und dem Wakhan Tal

In den Doerfern im Pamir wirds im Winter bis zu angenehmen minus 60 Grad! 

Das Non (Fladenbrot) wird im Lehmofen gebacken und gehoert zu jeder Mahlzeit. Das Non hat einen festen traditionellen Stellenwert und wird vom Hausherr gerissen und auf der ganzen Tischdecke verteilt.

Der Wakhan Korridor wurde zur Zeit des "Great Game" als Pufferzone zwischen UdSSR und England erstellt. Links im Tal ist Tadschikistan und auf der andern Flussseite Afghanistan. Das Volk und die Sprache Wakhi ist jedoch die selbe.

Viele salzhaltige Bergseen und die fantastische Farbenvielfalt ueberraschen immer wieder in der sonst so kargen Landschaft.

Innenleben einer Jurte - geheizt und gekocht wird mit Dung

Homestay in einem traditionellen Pamirhaus - geschlafen wird auf Baumwollmatten auf dem Boden. Hier befindet sich jeweils auch ein Bild des Aga Khan, denn im Pamir sind die Menschen Ismailiten.

Dienstag, 30. August 2011

Pamir - Die Wueste im Himmel

Uebernachten durften wir in den Jurten von freundlichen Kirgisen, welche hier im Ostpamir leben.

Unser russische UAZ Jeep laesst uns auf den knapp 1000km nie im Stich!

Nach 3 Stunden wandern der ersehnte Ausblick auf den Zorkulsee und den Hindukusch in Afghanistan vom Bel Airyk Pass 4780 m.ue.M. Leider hat nur unser Guide und Fahrer ein Marco Polo Schaf erblickt.

Unendliche Weiten und keine Strassen in den Seitentaelern

Es gibt auch viele gruene Sommerweiden (Jailoos) den Fluessen entlang, wo Familien auf das Vieh des Dorfes achten. Dieses Tal ist bekannt fuer die Marco Polo Schafe, welche im Winter in die niedrigeren Gebiete ziehen und von Woelfen oder Jaegern erlegt werden. 

Freitag, 19. August 2011

M41 - Pamir Highway

Fuer die nachsten 14 Tage sind wir auf dem Pamir Highway von Osh nach Dushanbe unterwegs und sind fuer diese Zeit offline und teils offroad.