Kunming (1 Mio Einwohner)
Fuer 3 Tage erkundeten wir die Fruehlingsstadt Kunming, wo wir vom Bambustempel und dem Westberg fasziniert waren. Eine Tageswanderung brachte uns mit Umwegen auf den Gipfel des Westberges, denn jeder Einheimische zeigte in eine andere Richtung, wenn wir nach dem Namen des Berges fragten. Es stellte sich erst am Schluss heraus, dass die gesamte Gebirgskette auf chinesisch diesen Namen traegt. Die Verstaendigung ist hier also teilweise schon etwas verwirrend, so kommt es auch, dass wir den Flug nach Chongqing ganze 3mal online buchten. Dies ohne chinesisch zu korrigieren, war eine echte Herausforderung.
Chongqing (35 Mio. Einwohner) und Dazu Hoehlenskulpturen
In der groessten Stadt der Welt kamen wir nicht mehr aus dem Staunen. Was hier an Wolkenkratzern gebaut wird, ist unvorstellbar. In der Stadtplanungsausstellung ist die ganze Stadt im Miniformat in einer riesigen Halle aufgebaut. Bekannt ist Chongqing fuer den Feuertopf - ein echtes scharfes Fondue Chinoise. Im Restaurant wurden wir freundlich begruesst, denn wir waren fuer sie die ersten europaeischen Gaeste. Die Speisekarte klang fuer uns wie eine Auflistung der Tiere im Zuerizoo, denn im Angebot war: Schildkroeten, Seeloewendarm, Haisamen, Seegurken, Krokodilmagen, Straussenherz, Hirschhirn, Entenzunge oder Taubendarm. Wir waehlten Hund - nein natuerlich Rindfleisch! Um etwas vom Stadtlaerm zu fluechten, gings mit dem Bus nach Dazu, um die 1000 jaehrigen buddhistischen Steinfiguren in den Felsen zu erkunden. Fuer die kleinste Besichtigung in einer Stadt benoetigt man in China mindestens 1 Stunde Busfahrt, ausserhalb einer Stadt geht ein Tag drauf, da die Distanzen riesig sind.
Yangtse - 3 Schluchten Cruise und Damm
In Chongqing buchten wir unsere Kreuzfahrt auf dem Yangtsefluss, dem 3. groessten Fluss der Welt. Aufgrund dem 3-Schluchten-Damm wurde der Fluss auf einer Laenge von 550km gestaut und das Level im Moment auf 150 Meter angestaut. Die 3 Schluchten sind trotzdem noch eindruecklich und die 3 Tage ein herrliches Erlebnis. Aufgrund des Preises buchten wir die Schifffahrt mit einer chinesichen Tourgruppe. So boardeten Freimayers mit 300 Chinesen auf einen alten Dieseldampfer, auf welchem Ratten gleich nach Bezug des Zimmers unser Fruehstuecksbrot fuer 2 Tage wegfrassen. Somit sind wir bei dem anderen China angelangt. Saemtliche Geschichten haben hier einfach zwei Seiten, auf der einen Seite das moderne herausgeputzte China und daneben ein furchtbarer Dreck. Auch viele Chinesen sind Sauhunde, sie spucken, draengeln und werfen Abfall ueberall fort. Es war also ein besonderes Erlebnis mit dieser Tour. Unglaublich - die Chinesen raeumen einen Touristenshop innert Kuerze leer und wenns ums Einsteigen in einen Car geht, klappt dies ruckzuck draengel draengel in wenigen Sekunden.
Wuhan (5 Mio. Einwohner)
Nach der Besichtigung des Damms mit 26 mal 700 Megawatt Turbinen kamen
wir erschoepft in Wuhan an. Auch diese Stadt liegt direkt am Yangtse, wo wir am Abend Kaeres Arbeitskollege Sheng trafen, um gemeinsam ein super Fondue Chinoise mit Schnecken (Abalone) und anderen Meerestieren zu geniessen. Dieses Essen war das Gourmet Highlight von China, denn die chinesische Kueche ist einfach fantastisch - doch nach 4 Wochen haben wir noch nirgends eine Fruehlingsrolle gesichtet.
Sonntag, 18. Juli 2010
Donnerstag, 8. Juli 2010
China - what a surplise der Superlativen
Nach den zwei Megacities gings ins Megaland. Was uns China in den ersten Tagen praesentierte ist gigantisch. Ein perfektes OeV-System, ausgelegt fuer Millionen von Passagieren, rausgeputzte Staedte und Sehenswuerdigkeiten, bei denen echt der Atem stehenbleibt. Vermutlich werden wir auch nur die guten Seiten Chinas kennenlernen, denn es scheint als haette China alles im Griff. Sie sind perfekt organisiert und erschaffen Bauwerke, welche fuer uns unmoeglich scheinen. Vermutlich wuerden die Chinesen eine zweite Gotthardroehre innert Wochenfrist puenktlich eroeffnen. Auf unserer ersten Nachtzugsfahrt von 18 Stunden kamen wir auf die Minute puenktlich an. Zu 95% reisen chinesische Tourgruppen im Land umher, so dass die Highlights sehr touristisch ausgebaut sind.
Als erster Hoehepunkt besuchten wir die vertraeumten Karstlandschaften von Yangshuo und erkundeten sie mit dem Bike und zu Fuss. Diese atemberaubende Gegend wirkt wie von einer anderen Welt. Besonders interessant und fein war der Kochkurs, bei dem wir vom Einkauf auf dem Bauernmarkt bis zum fertigen Gericht alles selbst im Wok unter chinesischer Anleitung brutzelten. Die letzten 3 Tage verbrachten wir in den Bergen, nahe an der Grenze zu Laos und Vietnam. Im Ort Yuanyang befinden sich erstaunliche jahrhunderte alte Reisterrassen, von deren Anblick man nie genug bekommt. Je nach Jahreszeit spiegelt sich der Himmel in den mit Wasser gefuellten Pools. Zur Zeit sind die Terrassen voll mit verzaubert gruenem Reis bepflanzt und Wanderungen durch die Terrassen von Bergvolk zu Bergvolk sind einfach unbeschreiblich. Das Hanivolk, welches urspruenglich aus Tibet stammt, arbeitet mit traditionellen bunten Trachten auf dem Markt oder mit Wasserbueffeln in den Millionen von Reisterrassen.
Dies ist der extremste Unterschied von traditionellen armen Leuten und modernen Staedten in einem Land, was wir bis jetzt erlebt haben. Die Regierung unterstuetzt nun sichtbar diese Voelker, unterlaesst Landsteuern, baut Strassen und stellt Baumaterial zur Verfuegung. Es scheint als entwickelt sich China im Schnellzugstempo (aktuell 350 km/h ab Shanghai in Richtung Beijing)!
Als erster Hoehepunkt besuchten wir die vertraeumten Karstlandschaften von Yangshuo und erkundeten sie mit dem Bike und zu Fuss. Diese atemberaubende Gegend wirkt wie von einer anderen Welt. Besonders interessant und fein war der Kochkurs, bei dem wir vom Einkauf auf dem Bauernmarkt bis zum fertigen Gericht alles selbst im Wok unter chinesischer Anleitung brutzelten. Die letzten 3 Tage verbrachten wir in den Bergen, nahe an der Grenze zu Laos und Vietnam. Im Ort Yuanyang befinden sich erstaunliche jahrhunderte alte Reisterrassen, von deren Anblick man nie genug bekommt. Je nach Jahreszeit spiegelt sich der Himmel in den mit Wasser gefuellten Pools. Zur Zeit sind die Terrassen voll mit verzaubert gruenem Reis bepflanzt und Wanderungen durch die Terrassen von Bergvolk zu Bergvolk sind einfach unbeschreiblich. Das Hanivolk, welches urspruenglich aus Tibet stammt, arbeitet mit traditionellen bunten Trachten auf dem Markt oder mit Wasserbueffeln in den Millionen von Reisterrassen.
Dies ist der extremste Unterschied von traditionellen armen Leuten und modernen Staedten in einem Land, was wir bis jetzt erlebt haben. Die Regierung unterstuetzt nun sichtbar diese Voelker, unterlaesst Landsteuern, baut Strassen und stellt Baumaterial zur Verfuegung. Es scheint als entwickelt sich China im Schnellzugstempo (aktuell 350 km/h ab Shanghai in Richtung Beijing)!
Dienstag, 29. Juni 2010
Montag, 28. Juni 2010
Hong Kong & Macau
Wow - man stelle sich einen shoppenden Ameisenhaufen vor, so erlebten wir das pulsierende, wohlhabende und moderne Hong Kong. Eine eindrueckliche Skyline, welche naechtlich mit einer Lichtshow praesentiert wird. Nach 4 Tagen Megacity rasten wir mit dem Speedboot 65km nach Macau (ehemalische portugiesische Exklave) zum naechsten Knaller. Dies ist das Las Vegas in Asien! Im neuen 2.4 Milliarden Dollar teuren "The Venetian Casino" kann man auf dem nachgebauten Canale Grande zum Markusplatz mit italienischen Gondolieri gleiten. In der Arena fuer 15'000 Personen finden taeglich Shows statt. Doch vor den Casinos bestaunten wir natuerlich die Unesco Bauten in der Altstadt, wo man echt meint man steht in Portugal - oder in einem Casino.
Jetzt freut es uns auf das real Chinatown, darum machen wir uns morgen auf den Weg ueber die Grenze nach China. Gestern haben wir unsere Tour etwas geplant. Bis wir nur mal alle Staedte auf der Karte im riesigen China gefunden haben, vergingen bereits 2 Stunden. Doch ihr koennt euch auf eine spannende Chinastory freuen und schlagt schon mal den Weltatlas Seite China auf.
Jetzt freut es uns auf das real Chinatown, darum machen wir uns morgen auf den Weg ueber die Grenze nach China. Gestern haben wir unsere Tour etwas geplant. Bis wir nur mal alle Staedte auf der Karte im riesigen China gefunden haben, vergingen bereits 2 Stunden. Doch ihr koennt euch auf eine spannende Chinastory freuen und schlagt schon mal den Weltatlas Seite China auf.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Teil 2 - China, Tibet, Nepal, Indien
Nach dem schoenen Wiedersehen mit unserer Familie und Freunden geht's am 23. Juni weiter mit unserer Reise. Wir fliegen nach Hong Kong und werden China durchstoebern, in Tibet mit Dalai Lama jassen, in Nepal den Mount Everest besteigen oder fotografieren und zum Schluss in Indien etwas aufraeumen. Wir freuen uns riesig!
Vielen lieben Dank nochmals allen fuer die nette Gastfreundschaft und herzliche Gratulation Elin und Claude zur Hochzeit. Achja, bis Ende Jahr herrscht Hochzeitsstopp, da im Budget kein weiterer Heimflug drin liegt.
Hopp Schwiiz - Nathi und Dani
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