Mittwoch, 9. September 2009
Amazonas Flussfahrt
Passagieren und unzaehliger Fracht. Wir lernten sehr schnell das ganze Schiff kennen und verbrachten die Zeit mit
Beobachten, Lesen, Plaudern oder Pokern mit den anderen 6 Turisten. Geschlafen wurde im mittleren Deck in einer
Haengematte zusammen mit saemtlichen Passagieren. Es war interessant die Geschichten und Ziele der einzelnen
Brasilianer zu erfahren. Von konstant betrunkenen Goldgraebern bis Muettern auf der Suche nach Arbeit in Manaus hatte
es so ziemlich alles auf dem Schiff. Highlights waren die Begegnungen mit Flussdelfinen, dem Zusammenfliessen des
braunen und schwarzen Flusses und das Beobachten der Fischer und Landschaft am Ufer. Mit dem Kanu angelten sich die
Fischer gefaehrlich an unser Boot (15 - 18 km/h) und verkauften Fruechte, Fische oder Crevetten.
Donnerstag, 27. August 2009
Belem - Amazonas - Manaus
Die Stadt ist sehr modern und lebendig. Fuer uns spannend ist der Ver-o-Peso Markt, auf welchem am Morgen riesige Fische ankommen, spezielle Amazonasfruechte und traditionelle Heil- und Naturkraeuter verkauft werden. Da es in der Amazonas Bier Brauerei am Hafen kein kleines Degustationsset gibt, musste Dani halt von jedem Bier gleich ein Pint bestellen, was der Kellner nicht verstand.
Heute besuchten wir die sehr schoene Basilica, in der jeweils im Oktober mit 2 Millionen Personen das groesste Pilgerfest gefeiert wird. Im Zoologischen Garten informierten wir uns ueber die Fauna und Tierwelt, welche uns im Amazonas erwarten wird. Begruesst wurden wir durch ein Faultier an der ersten Palme. Jetzt gehen wir an den Markt um unsere Haengematten zu kaufen und packen das Gepaeck fuer die Flussfahrt. Grundsaetzlich laesst sich hier in Brasilien ueber jeden Preis verhandeln, egal was gekauft oder gemacht wird. Morgen gehen wir 3 Stunden vor Abfahrt auf das Schiff, damit wir nicht 6 Tage neben dem Motor oder der Toilette mit viel Laerm und Gestank schlafen muessen.
Montag, 24. August 2009
Sandduenen Trekking
fuer die braune Petflasche). Nach total 20 Stunden Marschzeit (barfuss) erreichten wir das Ende der Wueste und genossen ein Bad in einer strahlend blauen Lagune. Wir sind fasziniert ueber dieses Erlebnis und erstaunt wie viele Leute hier in Brasilien mit sehr wenig gluecklich leben. Mit dem 4x4 Toyota gings danach durch Fluesse und holprige Sandstrassen zurueck in die naechste Stadt, wo wir unser Gepaeck bekamen. Es ist schoen, wenn wir hier die lokalen Familien und Guides finanziell direkt unterstuetzen koennen und nicht alles Geld durch grosse Touragenturen oder Hotelgruppen ins Ausland versickert. Im Moment erkunden wir die schoene koloniale Altstadt von Sao Luis, bevors morgen Abend mit dem Nachtbus nach Belem weiter geht.
Sonntag, 16. August 2009
Arbeitstag von Freimayer
auch Spass mit dem Strandbuggy am Meer entlang zu fahren. Wir geniessen gerade die Zeit in Parnaiba und erkunden das
tierreiche Parnaiba-Delta, in welchem taeglich tausende von Flusskrebsen gefangen werden. Natuerlich haben auch wir im
Restaurant diese ulkigen Tiere mit dem Hammer zerlegt und gegessen. Doch der lange Aufwand lohnt sich fast nicht, denn
diese Dinger haben fast kein Fleisch. Die letzten drei Tage wohnten wir im Chalet Suico bei einem Schweizer, wo wir den
1. August nachfeierten.
Mittwoch, 12. August 2009
Sandduenen Nationalpark und Seepferdchen
Sandduenen. Die Zufahrt ist nur mit einem 4x4 moeglich. Die Straende sind fantastisch und die Duenen bezaubernd mit
Sicht auf die Sonnenuntergaenge ueber dem Meer. Am Tag machten wir Wanderungen ueber Duenen oder Ausfluege mit dem
Strandbuggy 50km dem Strand entlang an Lagunen und Mangrovenfluessen, in welchen Seepferdchen leben. Auf einer
Bootstour haben wir diese herzigen Tierchen sehr vorsichtig aus dem Wasser zur Beobachtung genommen und danach
gegessen. Nein - natuerlich wieder in den Fluss ausgesetzt, exakt am selben Ort, damit sie ihren Partner wieder finden.

