Tibet war sehr emotionell mit praegenden Erlebnissen und Eindruecken, wie wir sie noch nie erlebt haben. Wir erhoffen uns irgend eine Loesung fuer Tibet - vielleicht spuehlts ja mal ganz China weg mit dem jaehrlich ansteigenden Regen.
Sonntag, 19. September 2010
Everest - Sagarmatha - Qomolangma
Tibet war sehr emotionell mit praegenden Erlebnissen und Eindruecken, wie wir sie noch nie erlebt haben. Wir erhoffen uns irgend eine Loesung fuer Tibet - vielleicht spuehlts ja mal ganz China weg mit dem jaehrlich ansteigenden Regen.
Der Himmelssee - Namtso
Trekking vom Kloster Ganden zum Kloster Samye
Ankunft auf dem ersten Pass Shuga-La (5240m.ue.M.)
Ankunft im Kloster Samye
Lhasa - Dalai Lama
Lhasa, die Goetterstadt und eigentlicher Sitz des Dalai Lama ist der Ausgangspunkt fuer unseren Traum - Tibet. Der tibetische Teil ist faszinierend mit vielen Pilgern, welche sich auf der Kora um den Jokhang Tempel, dem Zentralheiligtum der Tibeter, zu Boden werfen. Die ganze Gegend wird seit den Unruhen 2008 von schwer bewaffneter chinesicher Armee bewacht und Scharfschuetzen stehen auf den Daechern in Position. Ein Gegensatz, der nicht zu verstehen ist!
Lhasa bietet enorm viel und im Vergleich zu den Kloestern auf dem Land sind hier doch noch viele Moenche anzutreffen. In allen Grossstaedten Tibets bauen die Chinesen einen neuen chinesischen Stadtteil und den tibetischen lassen sie zerfallen (natuerlich ohne die profitablen Sehenswuerdigkeiten).
Samstag, 18. September 2010
18 Tage durchs Schneeland Tibet
Mit der Lhasa-Bahn fuhren wir auf teils Permafrost 1956km ueber den Tanggulapass (5068 m.ue.M.) von Xining nach Lhasa. Am Morgen praesentierte sich uns eine gigantische Bergkulisse auf den Hochebenen von Tibet. Wir kamen nicht mehr aus dem Staunen. Unsere Tibetreise war eine Reise voller Highlights mit vielen Emotionen. Was wir in diesen 18 Tagen erlebt haben, ist unvorstellbar. Die Wut auf die chinesische Regierung steigerte sich jedoch jeden Tag . Die chinesische Armee unterdrueckt sichtbar und aggressiv Tibet und chinesische Turisten ueberrennen die traumhafte tibetische Kultur.
Unser Mund blieb vor Staunen 18 Tage offen, eine Welt wie wir sie noch nie erlebt haben. Nachdem wir Lhasa mit dem Potala Palast besichtigten, starteten wir den Trek vom Kloster Ganden zum Kloster Samye. Die 60km fuehrten in 4 Tagen ueber zwei 5000er Paesse. Unser Gepaeck und Campingausruestung verluden wir auf zwei starke Yakbullen, welche vom Yaktreiber angefuehrt wurden. Der Trek war eine echte Herausforderung und unser Zelt war an einem Morgen sogar eingeschneit. Die Bergwelt ist herrlich und unberuehrt, vereinzelt begleiteten uns Herden von 100 Chirus (Tibetantilopen, olympisches Maskottchen).
Von Samye gings mit dem Landcruiser fuer eine Nacht an den Nam Tso (Himmelssee), der hoechste Salzsee der Welt. Das Wetter war herrlich und die Bergkulisse rund um den See war zu schoen um wahr zu sein. Am Morgen wanderten wir eine Stunde auf einen 5000er um den Sonnenaufgang zu geniessen. Weiter ging die Fahrt auf dem Friendship Highway in Richtung Nepal mit Halt am tuerkisblauen Yamdrok See, Gyantse (Festungsanlage), Shigatse (Sitz Panchen Lama) und Mount Everest Basecamp. Nach dem Fruehstueck am Basecamp verschwanden die Wolken und der 8848 m.ue.M. hohe Koloss stand mayerstaetisch vor uns. Der Guide musste uns festhalten, denn die Verlockung auf eine spontane Besteigung war gross! Himalaya!
Unser Mund blieb vor Staunen 18 Tage offen, eine Welt wie wir sie noch nie erlebt haben. Nachdem wir Lhasa mit dem Potala Palast besichtigten, starteten wir den Trek vom Kloster Ganden zum Kloster Samye. Die 60km fuehrten in 4 Tagen ueber zwei 5000er Paesse. Unser Gepaeck und Campingausruestung verluden wir auf zwei starke Yakbullen, welche vom Yaktreiber angefuehrt wurden. Der Trek war eine echte Herausforderung und unser Zelt war an einem Morgen sogar eingeschneit. Die Bergwelt ist herrlich und unberuehrt, vereinzelt begleiteten uns Herden von 100 Chirus (Tibetantilopen, olympisches Maskottchen).
Von Samye gings mit dem Landcruiser fuer eine Nacht an den Nam Tso (Himmelssee), der hoechste Salzsee der Welt. Das Wetter war herrlich und die Bergkulisse rund um den See war zu schoen um wahr zu sein. Am Morgen wanderten wir eine Stunde auf einen 5000er um den Sonnenaufgang zu geniessen. Weiter ging die Fahrt auf dem Friendship Highway in Richtung Nepal mit Halt am tuerkisblauen Yamdrok See, Gyantse (Festungsanlage), Shigatse (Sitz Panchen Lama) und Mount Everest Basecamp. Nach dem Fruehstueck am Basecamp verschwanden die Wolken und der 8848 m.ue.M. hohe Koloss stand mayerstaetisch vor uns. Der Guide musste uns festhalten, denn die Verlockung auf eine spontane Besteigung war gross! Himalaya!
Donnerstag, 2. September 2010
4 Tage Nomadenleben - zum 400. Tag Freimayer
Mit dem Jeep und einem tibetischen Guide fuhren wir in 4 Tagen ueber das Zeku und Henan Grasland nach Xining. Unterwegs campten wir inmitten von hunderten Nomaden mit ihren Zelten, Yak- und Schafsherden auf 3500 m.ue.M. Ein Leben unter haertesten Bedingungen mit extremer Kaelte und starker Sonneneinstrahlung. Nur eine handvoll Turisten machen diesen Weg jaehrlich.
Die gastfreundlichen Tibeter erlaubten uns die Einsicht in ihr fantastisches Selbstversorgerleben. Nach dem Yakmelken am Morgen wird ein Schaf geschlachtet und zu frischen Wuersten verarbeitet. Die Fuellung wird im Magen vermischt und direkt in den Darm abgefuellt. Die Wuerste werden sofort gekocht. Geheizt wird bei allen Nomaden mit getrocknetem Kot der Yaks, denn Holz gibt es hier nicht. Nach der halben Wurst hatte Dani genug, denn der Schafskopf laechelte ihn auf dem Boden noch irgendwie an. Zum Fruehstueck genossen wir zu einem frischen Glas Yakmilch Brot mit Yakbutter. Wie schon oft auf unserer Reise wurden wir von den aermsten Menschen herzlich aufgenommen.
Die gastfreundlichen Tibeter erlaubten uns die Einsicht in ihr fantastisches Selbstversorgerleben. Nach dem Yakmelken am Morgen wird ein Schaf geschlachtet und zu frischen Wuersten verarbeitet. Die Fuellung wird im Magen vermischt und direkt in den Darm abgefuellt. Die Wuerste werden sofort gekocht. Geheizt wird bei allen Nomaden mit getrocknetem Kot der Yaks, denn Holz gibt es hier nicht. Nach der halben Wurst hatte Dani genug, denn der Schafskopf laechelte ihn auf dem Boden noch irgendwie an. Zum Fruehstueck genossen wir zu einem frischen Glas Yakmilch Brot mit Yakbutter. Wie schon oft auf unserer Reise wurden wir von den aermsten Menschen herzlich aufgenommen.
Freitag, 27. August 2010
Tashi delek Tibet - Hallo Tibet
Wir naehern uns langsam Tibet und reisen in den Provinzen Sichuan, Gansu und Qinghai (alle frueher tibetische Provinz Amdo) durch mehrere tibetische Doerfer ueber diverse 4000m hohe Paesse und Graslaender. Was fuer eine einzigartige Ansicht - riesige Wiesenflaechen bevoelkert von vereinzelten Nomaden mit ihren Zelten, Yak- und Ziegenherden. Ein Leben weit ab von den Grossstaedten Chinas. Wir fuehlen uns so richtig wohl und bestaunen interessiert das Leben der einheimischen Nomaden und der vielen Moenche in den Kloestern. Besonders schoen sind die traditionellen Bekleidungen der Einheimischen. Die Menschen hier leben den Buddhismus den ganzen Tag. Man startet kurz vor Sonnenaufgang mit einem Pilgermarsch (Kora) um das Kloster im Dorf und dreht an den tausenden Gebetsmuehlen.
Jede Minute, der insgesamt 20 Stunden Busfahrt durch diese Gebiete, sind fuer uns spannender als jeder Kinofilm. Wir machen ueberall nette Bekanntschaften mit Tibetern und Moenchen. Besonders bekannt sind die Kloester in Repkong fuer die tibetischen heiligen Gemaelde (Thangkas), welche hier in sorgfaeltiger Arbeit waehrend mehrerer Monate von Moenchen gefertigt werden.
In der Stadt Xunhua, welche zwischen rostroten Felsen am Gelben Fluss liegt, trafen wir auf Salarmuslime, welche einen isolierten tuerkischen Dialekt sprechen.
Jede Minute, der insgesamt 20 Stunden Busfahrt durch diese Gebiete, sind fuer uns spannender als jeder Kinofilm. Wir machen ueberall nette Bekanntschaften mit Tibetern und Moenchen. Besonders bekannt sind die Kloester in Repkong fuer die tibetischen heiligen Gemaelde (Thangkas), welche hier in sorgfaeltiger Arbeit waehrend mehrerer Monate von Moenchen gefertigt werden.
In der Stadt Xunhua, welche zwischen rostroten Felsen am Gelben Fluss liegt, trafen wir auf Salarmuslime, welche einen isolierten tuerkischen Dialekt sprechen.
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