Liebste Gruesse aus Kirgistan, wo wir die ersten Tage am Issyk Kul See verbrachten und bei einem Yurtencamp direkt an diesem fantastischen See campten. Der Name bedeutet "heisser See" auf kirgisisch, ist leicht salzhaltig, umgeben von Bergen und liegt auf ca. 1600 m.ue.M. Durch das Salz und die thermischen Aktivitaeten gefriert der See nie und wurde lange fuer Turisten gesperrt, da die Russen ihre Torpedos hier testeten. Das Nordufer ist nun fest im Besitz von russischen und kasakischen Turisten, welche sich mit Sonnenschirm und Vodkaflasche an den Sandstraenden flachlegen. Die Torpedos wurden nun durch Jetskis ersetzt. Wir genossen das ruhigere Suedufer.
An einem kleinen Festival erfuhren wir vieles ueber die kirgisische Kultur. So trainieren Einheimsche seit Generationen Adler fuer die Jagd nach Hasen und Fuechsen. Diese Tiere sind eine Waffe und innert Sekunden zerlegte der Adler bei einer Demo einen Hasen im Feld. Bei einer Art Pferdepolo wird um eine kopflose Ziege gespielt, welche irgendwie auf die gegnerische Seite gebracht werden muss.
Eine besondere Begegnung ist jeweils mit Turisten, welche per Fahrrad, Motorrad oder eigenem Fahrzeug unterwegs sind und von Asien nach Europa oder umgekehrt fahren.
Ein paar Nebenbemerkungen zu Kirgistan:
der Flughafen der Hauptstadt Bishkek ist gleichzeitig US Airforce Stuetzpunkt fuer die Truppen in Afghanistan; sehr viele internationale Hilfswerke von Zentralasien sind in Bishkek stationiert; durch die reichen Russen und Kasaken ist das Strassenbild gepraegt mit teuren Luxuskarossen neben den lokalen uralten Ladas und saemtlichen Schrottfahrzeugen aus Europa; habt ihr gewusst, dass ein Audi 100 die Ladekapazitaet von 4 Schafen und 1 Kalb im Kofferraum hat? Unser Taxi an den Viehmarkt heute Morgen war sogar bereits durch 4 Schafe auf dem Ruecksitz besetzt - maeh
Sonntag, 7. August 2011
Dienstag, 2. August 2011
Ein Tag auf dem Markt
In Samarkand gibt es das beste Non. Jedes Fladenbrot ist speziell gestempelt.
Zur Zeit sind die Melonen reif und so zuckersuess wie Honig.
Freundliche Marktfrauen in Samarkand. Usbekistan hat diverse Traubensorten, welche zu Weinen verarbeitet werden.
Diese Noten entsprechen 100 Dollar auf dem Schwarzmarkt (250'000 SOM), wobei 1000 SOM = 35 Rappen die groesste Note ist. Viel Spass bei einem Autokauf.
Trittst in Tashkent daher - 1. August
Einen herzlichen Dank an die Schweizer Botschaft in Tashkent fuer die Einladung zur 1.August Feier! Es war ein sehr netter Abend mit interessanten Gespraechen und einer herrlich grillierten Bratwurst zur super "Handoergelimusik" aus der Innerschweiz. Zu erwaehnen ist, dass Usbekistan dieses Jahr seinen 20. Geburtstag seit der Unabhaengigkeit feiert.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Dienstag, 26. Juli 2011
Orientalische Perlen an der Seidenstrasse
Bereits sind wir einige Tage in diesem fantastischen Land unterwegs. Dank dem tiefen Dollar und dem Wechselkurs auf dem Schwarzmarkt ist das Reisen hier ca. 70% guenstiger als vor einem Jahr! Bereits haben wir ueber 2000km mit dem Taxi zurueckgelegt. Werden diese mit anderen Turisten oder lokalen Personen geteilt, ist es der schnellste Weg von A nach Z durch die Wueste (7h kosten ca. 15 Dollar pro Person). Wir sind hier umgeben von Rohstoffquellen und trotzdem ist das Benzin im Moment rationiert. Es stehen schlangenweise Autos vor den Tankstellen und warten auf die naechsten Tropfen, ausser man kauft es auf dem Schwarzmarkt fuer den doppelten Preis. Sehr stark merkt man den Einfluss der Russen, welche jahrelang diese Laender besetzt und beherrscht haben. Viele Staedte sind im typischen UdSSR Stil gebaut: breite Strassen, viele Stahl-Monumente und sowjetische Vergnuegungsparks. Dazwischen befinden sich alte Moscheen und Minarette mit kunstvollen Mosaikverzierungen, welche in uns saemtliche orientalische Traeume erfuellen. Stundenlang laufen wir um diese Highlights in Bukhara und Samarkand herum. Bei einer kleinen "Spende" fuer die Polizisten oeffnen sich sogar saemtliche Tueren und Zugaenge auf die Minarette fast von alleine und die Oeffnungszeiten sind somit selbst waehlbar. Natuerlich wird hier ueber jeden Betrag zuerst verhandelt.
Freitag, 22. Juli 2011
Salom alaykhum - Usbekistan
Die einstige Hafenstadt Mujnak liegt nun 150km vom Aralsee entfernt
Khiva
Wir sind erneut begeistert, erstaunt und sprachlos - was fuer eine Welt praesentiert sich uns gleich nach Ankunft in Orten, von welchen wir vorher noch nie gehoert haben. Unsere Reise beginnt in Usbekistan, wo bei ueber 40 Grad gerade Hochsommer ist. In den ersten Tagen erkundeten wir verschiedene ueber 2000 jaehrige Burgen in der Wueste, genossen die orientalische Stimmung in Khiva mit traumhaften Moscheen und testeten unser Zelt das erste Mal am Ufer des Aralsees. Eine der wohl schlimmsten Umweltkatastrophen der Welt.
Freitag, 15. Juli 2011
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