Mit NADA reisten wir auf dem Landweg via das Backpackermekka Vang Vieng in die Hauptstadt Vientiane. Der Rest der Familie flog direkt nach Bangkok.
Der gemuetliche Bergfluss in Vang Vieng wurde zur Alk-Tubing-Meile umfunktioniert, so dass hunderte von jungen Backpackern auf dem Weg in den unzaehligen Baren kuebelweise Alk runterkippen. Wir machten eine lustige Fahrt auf dem Fluss und feierten das Neujahr mit den vielen Einheimischen.
Weiter reisten wir ueber Vientiane und von dort mit dem Nachtzug nach Bangkok, wo die Maenner am Abend einen Thaiboxkampf schauten und bis jetzt die Regeln nicht verstehen.
Montag, 19. April 2010
Mittwoch, 14. April 2010
Happy New Year in Laos
Fuers laotische Neujahr flogen wir ins gemuetliche Staedtchen Luang Prabang, wo wir bereits kurz nach Ankunft mit dem Neujahrsbrauch "Wasserschlacht" in Kontakt kamen. Fuer diese 5 Festtage bespritzt man sich den ganzen Tag mit Wasser und Puder, so viel, dass bei saemtlichen Hotels die Wassertaenke leer waren.
Zur grossen Freude trafen wir endlich Nadja und Dani (NADA) auf ihrer Weltreise. Zu acht unternahmen wir einen feuchten Ausflug in verschiedene freundliche Bergdoerfer, wo wir von den Einheimischen zu mehreren Runden Lao Lao (Reisschnaps) eingeladen worden sind. Nach der ?-Runde sangen die Laoten einheimische Lieder und wir bedankten uns mit einem "Es Buurebuebli mag i noed", was sie zum Glueck nicht verstanden, doch beim Schwanken und Lachen fast vom Stuhl fielen.
Da in Laos in dieser Zeit viele Reisfelder und Waelder fuer die landwirtschaftliche Nutzung traditionell abgefackelt werden, stand das ganze Land in dichtem Nebel.
Zur grossen Freude trafen wir endlich Nadja und Dani (NADA) auf ihrer Weltreise. Zu acht unternahmen wir einen feuchten Ausflug in verschiedene freundliche Bergdoerfer, wo wir von den Einheimischen zu mehreren Runden Lao Lao (Reisschnaps) eingeladen worden sind. Nach der ?-Runde sangen die Laoten einheimische Lieder und wir bedankten uns mit einem "Es Buurebuebli mag i noed", was sie zum Glueck nicht verstanden, doch beim Schwanken und Lachen fast vom Stuhl fielen.
Da in Laos in dieser Zeit viele Reisfelder und Waelder fuer die landwirtschaftliche Nutzung traditionell abgefackelt werden, stand das ganze Land in dichtem Nebel.
Freitag, 9. April 2010
Familientreffen in Angkor
Welch riesige Freude und Ueberraschung ist gelungen, als wir Rosmarie, Kaere, Nicola und Markus am 6. April in Siem Reap traffen und gemeinsam fuer 2 Wochen durchs Mekong Delta reisten. Die ersten 3 Tage entdeckten wir mit dem TukTuk bei bruetender Hitze die eindruecklichen Tempelanlagen von Angkor. Das ehemalige Angkorreich kontrollierte in der Zeit von ca. 800 - 1400 einen grossen Teil Suedostasiens.
Sonntag, 4. April 2010
Samstag, 3. April 2010
Baden mit dem Elefanten
Um das Pnong Bergvolk mit ihren Arbeitselefanten zu treffen, fuhren wir in den abgeschiedenen Nordosten Kambodschas. Auf dem Elefanten trekkten wir einen Tag durch den Dschungel. Welch ein spezielles Erlebnis war die Abkuehlung im Fluss zusammen mit Dumbo! Diese Elefanten sind so wendig, meistern Hindernisse ohne Probleme und gehorchen dem Guide aufs Wort. Wir sind echt beeindruckt.
Zu Fuss marschierten wir mit einem Pnong Guide tiefer in den Dschungel, wo wir bei einer sehr armen Bauernfamilie uebernachteten. Unterwegs fischte unser Guide innerhalb kurzer Zeit von Hand 30 kleine Fische aus einem Bach. Diese verspeisten wir mit der 10 koepfigen Familie zum Abendessen. Geschlafen haben wir in ihrem 25 Quadratmeter Holzhaus - 5 Erwachsene, 7 Kinder, 1 Baby, 4 Hundewelpen und Huehner mit Kuecken - alle zusammen mit einem Feuer in der Mitte. Eine weitere Erfahrung, die uns erneut sehr beruehrte und an die wir uns das ganze Leben zurueckerrinnern werden.
Punkt 5 Uhr wurden wir vom Hahn unter unserem Holzrost aus dem Schlaf gerissen und machten uns auf den 6 stuendigen Weg zurueck ins naechste Dorf. Unser Guide kochte uns unterwegs eine Suppe im Bambusrohr mit frisch gesammelten Zutaten aus dem Dschungel: Palmherzen, Farne, Fische und Kraeuter - en Guete.
Zu Fuss marschierten wir mit einem Pnong Guide tiefer in den Dschungel, wo wir bei einer sehr armen Bauernfamilie uebernachteten. Unterwegs fischte unser Guide innerhalb kurzer Zeit von Hand 30 kleine Fische aus einem Bach. Diese verspeisten wir mit der 10 koepfigen Familie zum Abendessen. Geschlafen haben wir in ihrem 25 Quadratmeter Holzhaus - 5 Erwachsene, 7 Kinder, 1 Baby, 4 Hundewelpen und Huehner mit Kuecken - alle zusammen mit einem Feuer in der Mitte. Eine weitere Erfahrung, die uns erneut sehr beruehrte und an die wir uns das ganze Leben zurueckerrinnern werden.
Punkt 5 Uhr wurden wir vom Hahn unter unserem Holzrost aus dem Schlaf gerissen und machten uns auf den 6 stuendigen Weg zurueck ins naechste Dorf. Unser Guide kochte uns unterwegs eine Suppe im Bambusrohr mit frisch gesammelten Zutaten aus dem Dschungel: Palmherzen, Farne, Fische und Kraeuter - en Guete.
Dienstag, 30. März 2010
Zu Gast bei einer Khmerfamilie
Man stelle sich das Mittelalter mit Mobiltelefonen und Motorbikes vor, so erlebten wir unseren Ausflug 7h mit dem Bus ausserhalb der Hauptstadt. Es war herrlich, als waere das Rad erst vor kurzem erfunden worden, fuhren wir mit dem Fahrrad um die kleine Insel Koh Trong inmitten vom Mekong Fluss durch Reisfelder und ueberholten Ochsenkarren, welche mit Heu beladen waren. Die Kinder riefen vor Freude und unsere Gastfamilie war so herzlich. Da man hier von einem Kuehlschrank nur traeumt, wird das Essen jeweils frisch zubereitet, dies macht die Khmerkueche besonders aromatisch. Geschlafen haben wir in einem traditionellen Khmer Haus auf Stelzen direkt am Mekong Ufer zusammen mit der ganzen Gastfamilie im Wohnzimmer auf dem Boden. Mit dem Boot beobachteten wir die seltenen Irrawaddy Flussdelfine, welche in der Trockenzeit hier besonders einfach in den groesseren Flusspools zu finden sind. Vorbei gings an einer vietnamesischen Siedlung, in welcher die Leute in schwimmenden Bambushaeusern wohnen.
Montag, 29. März 2010
Ankunft in Kambodscha - Phnom Penh
Mit der Billig-Airline AirAsia huepften wir von Malaysia in die Hauptstadt von Kambodscha, Phnom Penh. Wir freuten uns sehr auf dieses Land und wurden erneut aeusserst freundlich empfangen und mit dem TukTuk (Mototaxi) zum Guesthouse im Zentrum gefahren. Viele Leute sind arm und die Vergangenheit tragisch. Die Lage beruhigte sich erst vor 20 Jahren. Die Vergangenheit ist kaum in Worte zu fassen und die Geschichte fast nicht nachvollziehbar. Viele Hilfsorganisationen bemuehen sich seit Jahren die sozialen Strukturen zu verbessern. Leider ist die Politik sehr korrupt und viel Geld der Regierung fliesst in falsche Haende. Wie sonst lassen sich die unzaehligen teuren Lexus Gelaendewagen erklaeren, die sich den Weg durch die armen Massen freihupen? Das Land ist voller Gegensaetze. Einserseits besuchten wir den praechtigen Royal Palace und andererseits lernten wir im Tuol Sleng Museum (Foltergefaengnis) und den "Killing Fields" viel ueber die tragischste Zeit Kambodschas von 1975 - 1979. Die Khmer Rouge (kommunistische Guerillabewegung) war in dieser Zeit an der Macht und kostete ca. 2 Millionen Kambodschanern das Leben (1/4 der Bevoelkerung)! Wieso griff da kein anderer Staat vorher ein?
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